Vorstellung: Project #404
Nach langer Zeit und noch längerer Konzeption und Überlegungen stellen wir Euch am heutigen Tage das Project #404 vor. Am 22. Juli 2012 werden wir das Geheimnis komplett lüften um das es bei diesem ambitionierten Projekt geht. Aber warum gibt es überhaupt dieses Projekt?
Während gesellschaftlich und staatlich etablierte Institutionen wie bspw. Sicher im Netz, die polizeiliche Beratungsstelle mit dem Abschnitt zur Medienkompetenz. Wer würde denn bspw. spontan googlen „Ist es falsch Film XYZ kostenlos aus dem Internet zu laden?“. Und vor allen Dingen welche dieser Suchanfragen würde explizit auf die staatlichen Quellen bzw. die mit öffentlichen Fördergeldern subventionierten Portale weitergeleitet werden? Dies ist der komplett falsche Ansatz. Was vermeintlich gut gemeint erscheint, trägt nur einen minimalen Bruchteil zur medialen und (internet-)rechtlichen Erziehung und Aufklärung bei. Das Projekt Medienkompetenz von staatlicher Seite ist also momentan übersubventioniert und erreicht mit den finanziellen Mitteln und der ansässigen Präsenz allerhöchstens Lehrkräfte und Kinder welche im Schulunterricht mit dem expliziten Thema Medienkompetenz konfrontiert werden.
Außerdem gab es ja in der Vergangenheit und auch jetzt noch die scheinbar niemals enden wollende Urheberrechtdebatte. Welche sowohl die Seite der Verleger / Produzenten etc. als auch für die Gegner der mittlerweile recht alten Systeme niemals explizit für sich entscheiden konnten. Die Diskussion ist festgefahren und wird durch den gegenseitigen Fingerzeig nur unwesentlich besser. Leidtragender in der gesamten Debatte ist in sämtlichen Fällen der Nutzer. Ob beim schauen einer DVD oder Bluray mit vollkommen übertriebenen Einschränkungen wie bspw. der sporadischen FBI-Warnung (welche mittlerweile 20 Sekunden bestehen muss) bevor der eigentliche Film überhaupt zum Hauptmenü kommt, oder beim Besuchen eines Filmes im Kino bei welchem zunächst einmal rund 20 Minuten nur Trailer und Werbung laufen und man sich nach einiger Zeit dem Gedanken stellen muss ob man denn nun für den Film gezahlt hat oder für die Werbung vor dem Film.
Aber auch in der Musikindustrie ist die Lage für den Nutzer nur unwesentlich besser geworden: Durch Streamingdienste ist nicht nur die Auswahl an Interpreten eingeschränkt sondern auch die Entlohnung auf den einzelnen Künstler, was in der Folge wiederum erklärt weshalb warum denn die Auswahl der Interpreten so eingeschränkt ist. Viele Künstler haben einfach keine Motivation sich nicht / bzw. nur sehr geringfügig entlohnen zu lassen. Fair-Trade ist aktuell also obgleich der Streamingdienste und des technologischen Fortschritts des Jahres 2012 trotz allem auch im Musik-Business nicht möglich.
Und dies sind nur einige Beispiele in denen sowohl Urheber als auch Konsument vehement eingeschränkt werden. Was hierbei einerseits hilft ist die mediale Erziehung der Nutzer als auch eine endgültige Lösung in der Debatte um Urheberrecht, Patente und dem Verlagswesen.
Wir haben zwar keine Antwort auf die Urheberrechtsdebatte gefunden, aber immerhin einen Weg um Nutzer und Künstler gegenseitig ein Stück näher zu bringen. Aus diesem Grunde gibt es ab dem 22. Juli 2012 hier auf dem Boxedpages Network Downloads. Vollkommen kostenfrei, legal und ohne Werbung. Bücher, Filme, Spiele, Software und Musik wird es dann an dieser Stelle geben. Die jeweiligen Medienpartner stellen wir Euch zum Release des Projektes #404 vor.
Gespannt? Dann vernetzt Euch mit uns und bleibt auf dem Laufenden. Wir sind auf Twitter, Google+ und trotz aller Kritik natürlich auch auf Facebook zu erreichen. Und was denkt Ihr? What´s 404?