Google+ für Umsteiger: Das gibt es zu Entdecken

Was man bei Facebook vermisst ist Neues: Andere Perspektiven auf aktuelle Geschehnisse oder einfach mal Abwechslung von etlichen Katzenbildern, lustigen Videos und teils komplett sinnfreien Statusmeldungen. Was fehlt ist ein Stream in dem einfach ständig neue Dinge auftauchen.
Wenn man von Twitter kommt, kennt man die TopTweets. Dies sind Tweets welche je nach Aktualität und viraler Verbreitung von der Twitter Community hoch honoriert wurden und eben von einem Algorithmus erkannt und bspw. unter dem deutschsprachigen TopTweets_de Account geretweeted. Wenn es also wirklich etwas interessantes auf Twitter gibt, erfährt man es in der Regel hier als erstes.

Google+ hat ein ähnliches Feature, es versteckt sich hinter dem Entdecken-Tab. Hier werden alle Beiträge die gerade auf Google+ diskutiert werden in einer eigenen Liste dargestellt. Es gibt aber außer den Angesagten Beiträgen ein anderes Feature zu entdecken, nämlich den wesentlichen Unterschied zwischen einem Social Network mit einem Edgerank-artigen Algorithmus der manipulierbar ist und einem Netzwerk der Selbstbestimmung.
Mit dem Schieberegler lässt sich die eigene Übersicht bequem anpassen

Mit dem Schieberegler lässt sich die eigene Übersicht bequem anpassen

Mittels eines einfachen Schiebereglers ist es in Google+ möglich zu bestimmen wie viel man von den eingekreisten Personen tatsächlich sehen möchte. Es ist sogar möglich die einzelnen Kreise seperat anzupassen. Wenn man bspw. von seiner Familie und Freunden mehr sehen möchte, kann man dort den Regler komplett nach rechts schieben und andere Kreise die einem zwar wichtig sind, denen man aber nicht die volle Aufmerksamkeit schenken möchte, können bei dem Regler mittig justiert werden. Es gibt aber noch eine dritte Option und zwar die Benachrichtigungen und Beiträge in der Übersicht für einen Kreis komplett deaktivieren. Dies bedeutet man hat keine Meldungen in der Übersicht, ist aber jedes Mal in der Lage manuell in dem jeweiligen Kreis nach Neuigkeiten zu schauen. Auf den ersten Blick hört sich dies mit Sicherheit paradox an, es wird also erst Sinn ergeben sobald der Teil mit den Kreisen kommt.

Ein weiteres Feature auf Google+: Es ist werbefrei! Im Gegensatz zu Facebook in denen in der Desktop-Ansicht mittlerweile rund 80% Werbung 20% nutzergeneriertem Inhalten gegenüberstehen, hat man bei Google+ auch 100 % Inhalte. Zwar gibt es immer wieder Gerüchte das Google+ eines Tages auch Werbeanzeigen einblenden wird oder ähnliches, aber realistisch betrachtet wäre das eher Schwachsinnig von Google. Zumal die meisten Dienste von Google ohnehin kostenfrei sind und ohne Werbung auskommen.  Selbst wenn es mal zu Werbung kommen sollte, durch den Whitespace Effekt von Google+ ist immer noch genügend Platz für gute Inhalte und zwar zu 100%.

Im nächsten Teil der Tutorialreihe widme ich mich dem Profil. Welche Möglichkeiten und Konfigurationen dort möglich sind, und wie es denn bei Google+ mit der Privatsphäre aussieht.

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