Google+ für Umsteiger: Von Profilen und #Hashtags

Wozu ein Profil in einem Social Network gut ist, brauche ich zu diesem Zeitpunkt wohl nicht mehr sagen. Das Einrichten eines Profiles ist für den Nutzer immer sehr einfach gestaltet. Egal ob in einem Forum, einem sozialen Netzwerks oder dem Konto eines Onlineshops. Man bemüht sich um ein intuitives und verständliches Nutzerinterface um die Daten auch möglichst akkurat eingetragen zu bekommen. Aber bei welchem Social Network hat man mit seinem Profil mehr Möglichkeiten als nur Name, Geburtsdaten und andere rudimentäre Angaben zu machen?

Da gibt es zum einen Twitter, bei dem man direkt mit #Hashtags in seinem Profil leichter aufgefunden werden kann. Und es gibt Google+ bei dem direkt noch ein paar mehr Funktionalitäten draufgelegt werden. Obwohl man letztlich nur die gleichen Felder ausfüllen muss bzw. kann. Denn jede Angabe von Daten geschieht natürlich auf freiwilliger Basis.
Trotz allem ist man in der Lage sein digitales Selbst besser abzubilden. Im Gegensatz zu bspw. Facebook oder Twitter hat man hier nämlich auch noch die Möglichkeit sämtliche anderen Präsenzen in Foren, Websiten und sozialen Netzwerken anzugeben. Einer weiteren Vernetzung außerhalb von Google+ steht also nichts im Wege. Außerdem ist es auch möglich (wie hier im Blog), sein Google+ Profil mit einer Autorenmailadresse zu verknüpfen. Dies hat den Effekt dass bei der Google-Suche neben dem eigentlichen Ergebnis auch das Bild des Autoren zu sehen ist. So ähnlich geschieht dies übrigens auch bei Videos von YouTube Channels. Die Möglichkeiten der Vernetzung sind also äußerst vielfältig.

Ist auch mit dem Profil änderbar: Das Google Suchergebnis

Ist auch mit dem Profil änderbar: Das Google Suchergebnis

Aber kommen wir mal zu einem etwas komplexeren Thema: Den Hashtags. Ein Hashtag ist im Prinzip ein einfaches Schlagwort. Das Wort Boxedpages bspw. wäre in Form eines Hashtags mit einer einfachen Raute als Präfix ausgestattet, also: #Boxedpages.
Was ist aber der Vorteil an diesen Hashtags, kann ich nicht auch ohne? Ja natürlich, aber dann hat man weniger Möglichkeiten Leute mit ähnlichen Interessen auf Google+ kennenzulernen. Ein Hashtag ist nicht nur ein Schlagwort mit einem besonders hässlichen Vorzeichen, sondern es ist auch klickbar. Mittels Hashtag sagen sich also alle Leute auf Google+ mit öffentlichen Beiträgen, dass sie etwas zu einem bestimmten Thema etwas zu sagen haben und mit einem Klick auf den Hashtag sieht man auch alle Beiträge zu dem Thema. Die Schlagworte hier im Blog funktionieren übrigens genauso. Wenn man bspw. auf Facebook in den Schlagworten klickt bekommt man auch alle Beiträge dazu angezeigt. Twitternutzer sind quasi mit dem Namen Hashtag geboren worden und brauchen diese Erklärung gar nicht.

Im nächsten Teil der hoffentlich in nicht allzu weiter Ferne liegt, geht es um das Mysterium der Kreise. Wer kreist bei Google+ wen ein, wie funktionieren Kreise und warum geht das da eigentlich besser als mit Listen wie in Facebook oder Twitter?

 

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