Pferdefleisch in der Lasagne, falsch gekennzeichnete Bio- Eier und krebserregendes Viehfutter… was kommt als nächstes?

Was befindet sich eigentlich wirklich in den Lebensmitteln?

Was befindet sich eigentlich wirklich in den Lebensmitteln?

In den letzten Wochen häuften sich ja die Lebensmittelskandale förmlich. Zuerst brachte der Pferdefleisch-Skandal alle in Aufruhr, zahlreiche Produkte wurden aus dem Verkehr gezogen.
Danach kam an das Licht das eine viel zahl an Biobetrieben die Normen für Bio-Eier nicht einhielten und somit ihre Eier für fast das doppelte des Wertes verkauften. Jetzt der neuste Skandal: In Viehfutter von Mastbetrieben wurden Stoffe gefunden die im Verdacht stehen Krebserregend zu sein. Da wirft sich einem die Frage auf was kommt als nächstes? Was kann ich noch ohne bedenken kaufen? Sind wir vielleicht sogar selber Schuld an dieser Misere?

Der Teufel liegt im Detail heißt es, und hier liegt er vermutlich genau dort. Wo die Masse doch zumeist zum billigsten Produkt greift, und trotz steigender Ressourcenkosten immer noch einen möglichst billigen Preis erwartet. Da ist zu erwarten das der Produzent nach billigen alternativen sucht um sein Produkt weiterhin billig anbieten zu können. Und wir sollten uns alle selber eingestehen das bei dem Preis von teilweise unter einem Euro für ein halbes Kilo Fertiggericht nicht erwartet werden kann, das hochqualitative Ware verwendet wird mal ganz davon abgesehen das sicherlich auch einiges an unappetitlichen Geschmacksverstärkern und Co enthalten sind. Doch der Durchschnittskunde scheint nicht bereit mehr für die bessere Qualität zu zahlen. Da wirft sich sicherlich die Frage auf puschen wir nun mit unserem Konsumverhalten diesen extremen Umgang mit Lebensmitteln vor allem in Fertigprodukten? Und wie kann man sich nun nach dem Skandal auf den Bioeierhöfen noch sicher sein das man sein Geld wirklich für das „gute Gewissen“ ausgibt.

Unsere Lebensmittelindustrie braucht letztlich deutlich mehr Transparenz und strengere Kontrollen um das Problem wirklich unter Kontrolle zu bekommen! Denn wie heißt es so schön, wo kein Kläger da kein Richter. Und man möchte sich sicherlich keine Gedanken darüber machen wo in der Industrie noch alles nicht ganz koscher läuft.
Für ein bisschen mehr Sicherheit empfiehlt sich es vielleicht dann doch lieber selber zu kochen, und gesünder isst es auch.

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