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	<title>Blog - Boxedpages &#124; Blog - Boxedpages</title>
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	<description>IT, News, Design, Concepts, Society, You and more</description>
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		<title>Die neue Google Bildersuche &#8211; Nutzerfreundlich oder Resonanzkiller</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 10:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Stein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Januar 2013 kündigte Google die neue Bildersuche an welche möglichst Userfreundlich sein soll. Es ist geplant anstatt des kleinen Thumbnail das komplette Bild in der Suche anzuzeigen wobei sich dann die Metadaten nur noch am Rande als kleine Information zeigen. Die Metadaten enthalten in diesem Fall: den Besitzer des &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Januar 2013 kündigte <a href="http://t3n.de/news/verteidige-bild-seos-werfen-439116/" target="_blank">Google die neue Bildersuche</a> an welche möglichst Userfreundlich sein soll. Es ist geplant anstatt des kleinen Thumbnail das komplette Bild in der Suche anzuzeigen wobei sich dann die Metadaten nur noch am Rande als kleine Information zeigen.</p>
<p>Die Metadaten enthalten in diesem Fall: den Besitzer des Bildes, wer es veröffentlicht hat, Name und die Seite von der es aufgerufen wird. Im Grunde ist das keine schlechte Idee, da sie ja ganz im Sinne des Suchenden steht. Doch leider gibt es einen Harken welcher für Designer, Fotografen und alle anderen kreativen Köpfe im Netz schwerwiegende Auswirkungen hat. Sofern der Nutzer die Möglichkeit hat sich ein Bild komplett und direkt über Google an zu sehen, besteht auch nichtmehr der drang die Seite des Besitzers zu besuchen. Dieser verliert Klickzahlen und Interaktivität. Also die nötige Resonanz um die Arbeit auch lohnenswert zu machen.</p>
<p><a href="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2013/04/202003_430306170341655_368572822_o.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2736" title="Stein-Photo-Graphics" src="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2013/04/202003_430306170341655_368572822_o-300x225.jpg" alt="Quelle: www.stein-photo-graphics.de" width="300" height="225" /></a>Als spezifisches Beispiel Nutzen wir mal Meine Seiten. Also meine <a href="http://www.facebook.com/steinphotographics" target="_blank">Facebook-Fanpage</a>,<br />
meine <a href="https://plus.google.com/u/0/b/102033286855696552594/102033286855696552594/posts" target="_blank">Google-Fanpage</a> und meine <a href="http://www.stein-photo-graphics.de" target="_blank">Website</a>. Wenn nun ein User nach einem bestimmten Bild irgendeiner Art sucht, oder nach meinem Namen, hatte er zuvor die Möglichkeit über die Google Bildersuche auf meine Seite zu gelangen und so auch mit mir zu interagieren. Nun liegt dieser Vorgang leider nicht mehr vor. Der User sieht sich an wonach ihm ist. Ganz frei von meiner Seite, meinem Namen oder meinen anderen Bildern. Diese Bewegung heißt nun für mich, dass ich einen sehr großen Teil an Klicks und Interaktionen verliere. Ich verliere den Überblick über die Leute die mir folgen und darf nun nichtmehr damit rechnen neue &#8220;Fans&#8221; zu bekommen. Ebenso sehe ich es als Gefahr, wegen der Kopierechte der Bilder. Jeder kann nun die Bilder frei von Metainformationen, Kopiesicherungen und geminderter Größe, einfach so herunter laden und für sich nutzen.</p>
<p>Eine <a href="http://www.definemg.com/how-googles-image-search-update-killed-image-seo/">Studie der Define Media Group</a> zeigt dass schon nach einer Woche des Updates die Zahlen für Interaktionen massiv gesunken sind. Und in einigen Fällen sind schon minderungen von bis zu 80% zu beobachten. Google behaupte zu dem dass sie eine Erhöhung der Zahlen vermuten, was nun aber von der Define Media Group wiederlegt wurde und von Seiten Google anscheinend ignoriert wird. In diesem Zuge startete Martin Mißfeldt die Aktion <a href="http://www.bildersuche.org/verteidige-deine-bilder.php">Verteidige Dein Bild! &#8211; Deine Bilder, Deine Besucher</a> welche sich gegen die neue Bildersuche und für die Betreiber von Seiten wie meinen steht. In einem Blogartikel macht er seine Meinung <a href="http://www.tagseoblog.de/google-bildersuche-klaut-urheberrechtlich-geschutzte-bilder">über die geplante Bildersuche</a> etwas deutlicher.</p>
<p>Ich bin der Meinung dass diese Bewegung nicht gut tun kann. Früher oder später auch für den Nutzer da dieser dann den Frust der Bildmacher in form von Boykottierung des Netzes zu spüren bekommt.</p>
<p>Was glaubt Ihr von dieser Bewegung? Wo wird das hin führen? Und findet Ihr das in Ordnung?</p>
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		<title>Pferdefleisch in der Lasagne, falsch gekennzeichnete Bio- Eier und krebserregendes Viehfutter&#8230; was kommt als nächstes?</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 20:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristin Mueller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen häuften sich ja die Lebensmittelskandale förmlich. Zuerst brachte der Pferdefleisch-Skandal alle in Aufruhr, zahlreiche Produkte wurden aus dem Verkehr gezogen. Danach kam an das Licht das eine viel zahl an Biobetrieben die Normen für Bio-Eier nicht einhielten und somit ihre Eier für fast das doppelte des &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2717" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2013/03/DSC_0912.jpg"><img class="size-medium wp-image-2717 " title="Was befindet sich eigentlich wirklich in den Lebensmitteln?" src="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2013/03/DSC_0912-300x199.jpg" alt="Was befindet sich eigentlich wirklich in den Lebensmitteln?" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Was befindet sich eigentlich wirklich in den Lebensmitteln?</p></div>
<p>In den letzten Wochen häuften sich ja die Lebensmittelskandale förmlich. Zuerst brachte der Pferdefleisch-Skandal alle in Aufruhr, zahlreiche Produkte wurden aus dem Verkehr gezogen.<br />
Danach kam an das Licht das eine viel zahl an Biobetrieben die Normen für Bio-Eier nicht einhielten und somit ihre Eier für fast das doppelte des Wertes verkauften. Jetzt der neuste Skandal: In Viehfutter von Mastbetrieben wurden Stoffe gefunden die im Verdacht stehen Krebserregend zu sein. Da wirft sich einem die Frage auf was kommt als nächstes? Was kann ich noch ohne bedenken kaufen? Sind wir vielleicht sogar selber Schuld an dieser Misere?</p>
<p>Der Teufel liegt im Detail heißt es, und hier liegt er vermutlich genau dort. Wo die Masse doch zumeist zum billigsten Produkt greift, und trotz steigender Ressourcenkosten immer noch einen möglichst billigen Preis erwartet. Da ist zu erwarten das der Produzent nach billigen alternativen sucht um sein Produkt weiterhin billig anbieten zu können. Und wir sollten uns alle selber eingestehen das bei dem Preis von teilweise unter einem Euro für ein halbes Kilo Fertiggericht nicht erwartet werden kann, das hochqualitative Ware verwendet wird mal ganz davon abgesehen das sicherlich auch einiges an unappetitlichen Geschmacksverstärkern und Co enthalten sind. Doch der Durchschnittskunde scheint nicht bereit mehr für die bessere Qualität zu zahlen. Da wirft sich sicherlich die Frage auf puschen wir nun mit unserem Konsumverhalten diesen extremen Umgang mit Lebensmitteln vor allem in Fertigprodukten? Und wie kann man sich nun nach dem Skandal auf den Bioeierhöfen noch sicher sein das man sein Geld wirklich für das „gute Gewissen“ ausgibt.</p>
<p>Unsere Lebensmittelindustrie braucht letztlich deutlich mehr Transparenz und strengere Kontrollen um das Problem wirklich unter Kontrolle zu bekommen! Denn wie heißt es so schön, wo kein Kläger da kein Richter. Und man möchte sich sicherlich keine Gedanken darüber machen wo in der Industrie noch alles nicht ganz koscher läuft.<br />
Für ein bisschen mehr Sicherheit empfiehlt sich es vielleicht dann doch lieber selber zu kochen, und gesünder isst es auch.</p>
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		<title>Social Web: In Zukunft Abmahnungen für das Tweeten und Posten von Links?</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 13:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Fein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ihr habt Euch in der Vergangenheit bestimmt immer wieder darüber gewundert warum ich über das Leistungsschutzrecht und Lex Google berichtet habe, denn immerhin habe ich in den jeweiligen Artikeln aus meiner Sicht als Blogger geschrieben. Und sehe auch jetzt noch keinen Anlass dazu meine Meinung zu den Auswirkungen auf die &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr habt Euch in der Vergangenheit bestimmt immer wieder darüber gewundert warum ich über das <a title="Das Leistungsschutzrecht als Chance für Blogger?" href="http://blog.boxedpages.net/2012/06/20/das-leistungsschutzrecht-als-chance-fur-blogger/">Leistungsschutzrecht</a> und <a title="Leistungsschutzrecht: Alternativen nach Lex Google" href="http://blog.boxedpages.net/2012/08/30/leistungsschutzrecht-alternativen-nach-lex-google/">Lex Google</a> berichtet habe, denn immerhin habe ich in den jeweiligen Artikeln aus meiner Sicht als Blogger geschrieben. Und sehe auch jetzt noch keinen Anlass dazu meine Meinung zu den Auswirkungen auf die Blogs in Deutschland  zu revidieren.<br />
Aber darum geht es auch gar nicht, für die meisten der Leser wird das Leistungsschutzrecht aus der Sicht eines Blogs nicht relevant sein. Weitaus interessanter und vor allen Dingen bedrohlicher <a title="Piratenpartei: Leistungsschutzrecht bedroht jeden Nutzer eines sozialen Netzwerks" href="http://www.piratenpartei.de/2013/01/29/leistungsschutzrecht-bedroht-jeden-nutzer-eines-sozialen-netzwerks/">wirkt diese Meldung</a>. Auf Basis eines neuen <a title="UDL Digital: Leistungsschutzrecht gefährdet Social Media in Deutschland" href="http://www.udldigital.de/neues-gutachten-leistungsschutzrecht-gefahrdet-social-media-in-deutschland/">Gutachtens zum Leistungsschutzrecht</a> kam heraus, dass letztlich nur Gerichte darüber entscheiden können, ob eine Abmahnung auf Basis eines möglicherweise vom Leistungsschutzrecht geschützten geistigen Eigentums wie Bilder, Texte etc. abgemahnt werden darf.</p>
<div id="attachment_2694" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2013/01/like_snippet.png"><img class="size-medium wp-image-2694" title="Ein Like kann bald sehr teuer werden" src="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2013/01/like_snippet-300x218.png" alt="Ein Like kann bald sehr teuer werden" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Like kann bald sehr teuer werden</p></div>
<p><strong>Im Klartext:</strong> Wenn Du zukünftig auf bspw. einen Artikel eines Pressehauses teilen oder tweeten solltest, läufst Du Gefahr von irgendwelchen Anwälten abgemahnt zu werden. Dies geschieht insbesondere bei Facebook wenn man auf dem jeweiligen Artikel einen Like hinterlässt, denn Facebook zeigt diese Meldung den eigenen Freunden aber nicht dem Nutzer der klickte selbst. Die Gefahr sich unbewusst selbst ins Aus zu schießen ist also groß. Und diese Abmahnung sind bekanntermaßen nicht wirklich günstig.<br />
Zwischen <strong>120 und 4000 Euro</strong> sind realistisch für jeweils ein einziges Posting.</p>
<p>Jetzt wird es natürlich den einen oder anderen geben der sich sagt: &#8220;Das Leistungsschutzrecht wurde ja auch nur gemacht um Presseverlage zu schützen und damit qualitativen Journalismus auch weiter zu gewährleisten.&#8221; Dies war der ursprüngliche Kerngedanke. Die Problematik ist allerdings dass der Gesetzesentwurf als solches wirklich nur ein sehr grober Entwurf ist, welcher abgesehen von dem anvisierten Google, auch gleich einmal die Internetnutzer mit nimmt. Und wie immer muss in einer solchen rechtlichen Grauzone zunächst durch Gerichtsurteile entsprechende Klarheit verschafft werden. Dies nimmt je nach Auslastung der jeweiligen Gerichte an die 6 &#8211; 24 Monate in Anspruch. Und in exakt diesem Zeitraum der Unklarheit können zunächst alle Postings, Statusmeldungen und Tweets abgemahnt werden, wenn in den Augen der Kläger die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind.</p>
<p>Jetzt ist das Leistungsschutzrecht allerdings außerhalb des üblichen Fokus der Internetnutzer, weil im Vorfeld ja davon ausgegangen werden konnte, dass man nicht betroffen sei. <strong>Umso wichtiger ist es also zu informieren und diesen Artikel zu teilen. </strong>Und wie Ihr ja wisst sind wir kein Verlagshaus. Teilen ist also komplett ungefährlich.</p>
<p>Wie sehr Ihr die aktuelle Situation? Werdet Ihr zukünftig das Teilen von Links in sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. unterlassen? Ich freue mich auf Eure Antworten.</p>
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</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Facebooks Graph Search: Was die neue Suche wirklich bedeutet</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2013 19:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Fein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Facebook hatte ja gestern schon seit langer Zeit angekündigtes Event. Es wurde ein Smartphone vermutet und eventuell eine kleine Optimierung bei der Suche. Selbstverständlich waren die Reaktionen äußerst geteilt. Wobei der Aktienkurs an der Börse nach der Verkündung eine recht deutliche Sprache gesprochen hat. Abgesehen davon hat sich Facebook auch &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook hatte ja gestern schon seit langer Zeit angekündigtes Event. Es wurde ein Smartphone vermutet und eventuell eine kleine Optimierung bei der Suche. Selbstverständlich waren die Reaktionen äußerst geteilt. Wobei der Aktienkurs an der Börse nach der Verkündung eine recht deutliche Sprache gesprochen hat. Abgesehen davon hat sich Facebook auch noch dazu entschieden seine Nutzer in mittelbarer Zukunft ein bisschen weiter einzuschränken. Aber wie immer: Eins nach dem anderen.</p>
<div id="attachment_2679" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.facebook.com/about/graphsearch"><img class="size-medium wp-image-2679" title="Die Social Graph Search" src="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2013/01/social_graph_search-300x217.png" alt="Die Social Graph Search" width="300" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Die Social Graph Search</p></div>
<p><strong>Was ist die <a title="Facebook: Social Graph" href="https://www.facebook.com/about/graphsearch">Social Graph Search</a> und was bedeutet die für mich?</strong><br />
Der Gedanke ist im Prinzip &#8220;<strong>Big Data für jedermann</strong>&#8220;. Aber da sind wir ja schon wieder dabei. Was zur Hölle ist Big Data? Big Data ist ein schönes Marketingwort um bspw. geschäftliche Analysen zu ermöglichen. Das Verfahren ist vom Prinzip recht einfach: Man hat etliche Millionen oder gar Milliarden Daten und führt eine Abfrage nach verschiedenen eigens gewählten Kriterien durch um bspw. festzustellen wie viele Frauen im Alter von 17-49 Jahren gelbe Rosen mögen. Mit einem entsprechenden Marketingkonzept hätte ein Großhändler für Floristik also ganz gut Karten, weil im Vorfeld potentielle Abnehmer ausgemacht werden könnten. Und Facebook hat neben Google eben den Datenpool schlechthin.<br />
Mit der Graph Search hat Facebook also lediglich die geschäftliche Nutzung von Analysen stark vereinfacht und auf den privaten Sektor ausgelegt. So kann man jetzt immerhin Fragen &#8220;Welche Freunde mögen Harry Potter&#8221;. Hier natürlich noch nicht, weil wie mit der Chronik zunächst einmal länderweise die neue Funktion ausgerollt wird. Auch über einen entsprechend längeren Term, weil die Funktion noch nicht ganz ausgereift ist. Facebook selbst zeigt sich dazu entsprechend resignierend und deutet auf den Redmonder Konzern mit der Suchmaschine Bing. Hier habe man eine Partnerschaft, welche alle negativen Aspekte der Graph Search kompensiert. <strong>Die Suche wird übrigens quer über alle öffentlichen Daten funktionieren</strong>. Jegliche Statusupdates und Stichworte werden ebenso aufgenommen, wie Gefällt-mir-Angaben und Verknüpfungen. Big Data eben.</p>
<p>Natürlich ist diese Idee von kumulierten also zusammengefassten Abfragen für den Endanwender faszinierend, aber an der Börse kennt man Big Data schon. Dementsprechend ist der Aktienkurs gestern  eingebrochen. Und das waren nicht die einzigen Beobachter welche ja man könnte schon sagen bitter enttäuscht waren. Dabei ist die Social Graph Search wohl einer der mutigsten Schritte von Facebook  um das Netzwerk vielleicht doch mal wieder etwas benutzerfreundlicher zu gestalten. Nachdem Facebook die Zensur mittels Edgerank knallhart durchgezogen wurde und selbst mit Listen oder anderen Mittelchen nicht zu umgehen ist, sollte das Unternehmen sich doch einmal wieder dem Nutzer zuwenden. Um auch weiterhin nicht an der <a title="T3n: Google+ und Twitter viel beliebter als Facebook" href="http://t3n.de/news/google-nutzern-viel-beliebter-436885/">Zufriedenheit und Beliebtheit der Nutzer</a> des blauen Riesen größere Verluste zu erzielen. Denn ohne Nutzer kein Big Data und dementsprechend kein Gewinn durch Werbung etc. . Sehr einfaches Prinzip eben.</p>
<p>Leider sieht es tendenziell aber schlecht aus: Facebook spielt weiterhin mit dem Nachrichten bzw. Emailsystem innerhalb des Social Networks und bietet Nutzern an die Mark Zuckerberg schreiben möchten, die Email bzw. Nachricht für 100 US-Dollar im normalen Posteingang von ihm erscheinen zu lassen. Ein extrem schlechtes Signal. Vor allen Dingen wenn man sich überlegt, ob nicht wie bei dem vorheben von Postings und Statusmeldungen auch zukünftig jeder Nutzer berechnet werden soll. Beispielsweise wieviele Abfragen sind umsonst etc. Die Social Graph Search als grandioses Produkt anzupreisen, ist ja zumindest langfristig gesehen für den Privatnutzer Blödsinn und eigentlich immer noch nur für Unternehmen interessant. Denn letztlich ist Big Data ja auch nur eine semantische Suche. Dies bedeutet wiederum neben den üblichen Suchergebnissen wird auf Basis von Nutzerverhalten, Herkunft etc. lediglich die Art von Verknüpfung abgebildet welche Facebook auch mit normaler Werbung anzeigt. Nur eben aus einer komplett anderen Perspektive. Jetzt kann der Nutzer eben auch Analysen fahren. Google konnte das eben auch schon lange und Facebook ebenfalls. Alles keine Zauberei und kein Hexenwerk also. Man kann die Reaktionen an der Börse also gut nachvollziehen.</p>
<p>Wie man an der offiziellen Seite der Social Graph Search übrigens sehen kann, ist man derzeit an einer ganz anderen Entwicklung interessiert. Und zwar eine Touchoptimierte Oberfläche um die Website auch auf Tablets und Smartphones besser darzustellen. Diese Änderung ist meiner Meinung nach weitaus wichtiger als die Graph Search. Aber in Palo Alto ist man scheinbar auch von kleinen Errungenschaften so begeistert, dass man sie der Einfachheit halber mal unter den Tisch kehrt. Die &#8220;Wir machen das schon und du hörst auf zu fragen&#8221;-Einstellung von Facebook ist ja mittlerweile bekannt.</p>
<p>Die Wahrheit ist bitter, aber der Weg zu einem Facebook mit Premiumfunktionalitäten und damit verbundenen Kosten ist absehbar und mittlerweile nur noch ein Frage der Zeit. Und bis auf <strong>Big Data für jedermann</strong> ändert sich nicht viel.</p>
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		<title>Social Web: Gewinner und Verlierer 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jan 2013 19:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Fein</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht erinnern sich einige aber 2012 war das Jahr der Blogs. Nicht offiziell, aber zumindest sind abgesehen von Sascha Lobo noch ein paar andere Herren im Frühjahr 2012 fest davon ausgegangen, dass das Medium Blog eine neue Renaissance erlebt. Auch wir waren recht euphorisch. Aber was hat sich eigentlich alles getan?  Wer konnte in den populärsten Social Networks positiv hervorstechen?</p>
<div id="attachment_1908" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2012/07/social_network.jpg"><img class="size-medium wp-image-1908" title="Facebook im Umbruch / By Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de" src="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2012/07/social_network-300x212.jpg" alt="Facebook im Umbruch / By Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Facebook im Umbruch / By Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de</p></div>
<p><strong>Twitter 2012: Gewinner und Verlierer</strong><br />
Als erfolgreichste Blogging-Plattform des Jahres 2012 würde ich Twitter sehen. Aus mir noch immer nicht ganz sich erschließenden Gründen, hat es Twitter vor allem im deutschsprachigen Raum geschafft auch die vorher noch so verpönten User aus Facebook und den Ottonormalverbraucher für sich zu gewinnen. Zwar nicht alle aber einige. Darum sind die Twitter-Stars des Jahres 2012 auch nicht wie in den Vorjahren Mario Sixtus, Oliver Welke oder <a title="Twitter: Sami Slimani" href="https://twitter.com/HerrTutorial">Herr Tutorial</a>, sondern auch eher gewöhnliche Twitteraccounts von Firmen und Fußballvereinen und dem einen oder anderen Internetstar. FC Bayern München, Hans Sarpei und wieder Sami Slimani.<br />
Verlierer des Jahres auf Twitter ist übrigens weiterhin die <a title="Social Media: Fail am Beispiel der GEMA" href="http://blog.boxedpages.net/2012/09/07/social-media-fail-am-beispiel-der-gema/">GEMA</a>. Aus Gründen welche man schon gar nicht mehr nennen muss.<br />
Twitter präsentierte sich also im Jahre 2012 weniger piratig und alternativ denkend. Mit dem Nutzerwachstum von knapp 50% kommt eben auch eine der analogen Realität entsprechende Wahrnehmung zu Tage. Das mag für die Ur-Tweeter zwar bedauerlich sein, aber schließlich gibt man sich auch nicht mehr so beharrlich und feindlich gegenüber anders gesinnten. Twitter ist im Grunde die Perfektion einer sich selbst regulierenden Gemeinschaft. Facebook kann das leider immer noch nicht, weil man eben <a title="Facebook: Was fehlt ist Konsequenz" href="http://blog.boxedpages.net/2012/09/11/facebook-was-fehlt-ist-konsequenz/">einiges zu locker sieht</a>.</p>
<p><strong>Facebook 2012: Social Network vs. Nutzer</strong><br />
Soviel zum Microblogging. Es bleiben die Netzwerke Google+ und Facebook. Während sich beim blauen Riesen bis auf den Edgerank und viele kleine Änderungen und Updates mehrmals am Tag, sich die Mechanik ständig geändert hat, aber nichts am Nutzerverhalten, sind die Sieger in Zuckerbergs Plattform im deutschsprachigen Raum eigentlich nur <a title="Mimikawa auf Facebook" href="https://www.facebook.com/fakepostings">Mimikawa</a> und <a title="AllFacebook.de auf Facebook" href="https://www.facebook.com/marketingde">AllFacebook.de</a>. Ja es gibt mit Sicherheit noch weitaus erfolgreichere Seiten auf Facebook, aber Mimikama und AllFacebook sind neben ein paar Rechtsanwälten auf Facebook, die Einzigen welche nicht nur viele Nutzer durch belanglose Inhalte zu sich ziehen möchten, sondern den Nutzer nebenbei eben auch noch medial erziehen. Vor Betrugsversuchen und Hackerangriffen aber auch Abmahnwellen wird hier regelmäßig gewarnt.<br />
Dennoch ist die Stimmung auf Facebook sehr unruhig: Zwar werden scheinbar die aktivitäten</p>
<p><strong>Google+ 2012: Eine Community im Wandel</strong><br />
Google+ ist im Moment immer noch im Aufbau und zu unbeständig um überhaupt klare Aussagen über die angesagtesten Beiträge und Multiplikatoren zu machen. Jedenfalls waren die Artikel von ZEIT Online immer sehr beliebt. Allem voran weil man sich auch zugleich die Hangouts zu nutze gemacht hat und sogar in der Lage war die Konversationen gut zu moderieren. Trotz allem konnte bisher selbst bei den angesagten Beiträgen in Googles sozialem Netzwerk kein klar hervorstechender &#8220;Gewinner&#8221; des Jahres 2012 herauskristallisieren. Insgesamt ist dies aber ein gutes Zeichen. Durch mehr Nutzer gibt es einfach vielfältigere Meinungen und fokussiert hat sich Google+ zumindest von der Community her ja auch noch nicht.</p>
<p>Jetzt kommen wir aber endlich zu den Blogs. WordPress.com ist laut Alexa-Rank in Deutschland auf Platz 28. Der Bedarf an Blogs in Deutschland ist also auf jeden Fall da. Weil es hier aber alles in allem auch keine wirklich eindeutigen Zahlen gibt, welche belegen welche Blogs tatsächlich dominieren konnten in 2012, ist davon auszugehen, dass sich die deutsche Blogosphäre tatsächlich immer noch im Wandel befindet. Im Grunde ist die Situation vergleichbar mit Google+: Es wird jetzt von Nutzerseite erst einmal festgestellt, was wirklich wichtig ist und entsprechende Präsenzen überhaupt vorhanden sind. Aber auf jeden Fall ist mittlerweile auch eine breitere Akzeptanz von Seiten der Nutzer zu spüren. Genug um vielleicht 2013 zum Jahr der Blogs auszurufen.</p>
<p>Wie seht Ihr das? Wer war Euer Favorit im Social Web? Und vor allen Dingen welche Blogs könnt Ihr uns für unsere Blogroll vorschlagen?</p>
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		<title>Festtagsgrüße und Zahlen</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Dec 2012 12:28:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Fein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was kann man an Weihnachten als Betreiber eines kleinen Netzwerks eigentlich mehr machen als Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch in das Jahr 2013 zu wünschen? Nicht sehr viel. Aber wir haben uns gedacht wir reichern mal alles mit Statistiken und ein paar Zahlen an, damit Ihr auch seht dass &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was kann man an Weihnachten als Betreiber eines kleinen Netzwerks eigentlich mehr machen als Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch in das Jahr 2013 zu wünschen? Nicht sehr viel. Aber wir haben uns gedacht wir reichern mal alles mit Statistiken und ein paar Zahlen an, damit Ihr auch seht dass wir wachsen. Langsam aber stetig.</p>
<div id="attachment_2654" class="wp-caption alignleft" style="width: 430px"><a href="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2012/12/IMG_0077.jpg"><img class="size-large wp-image-2654 " title="Der Boxedpages Blog wünscht frohe Feiertage" src="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2012/12/IMG_0077-1024x764.jpg" alt="Der Boxedpages Blog wünscht frohe Feiertage" width="420" height="313" /></a><p class="wp-caption-text">Der Boxedpages Blog wünscht frohe Feiertage</p></div>
<p>Aber zunächst ein paar Worte des Dankes. Wir Danken Familie und Freunden welche dieses Projekt durch Ihre Zeit und vor allen Dingen Ihr Verständnis für die eine oder andere Stunde welche entbehrt werden musste. Denn insgesamt hat das gesamte Projekt derzeit <strong>ca. 1600 Arbeitsstunden</strong> verschlungen bis zu dem heutigem Tage. Aber jede einzelne wurde mit der gleichen Sorgfalt und Kraft voran getrieben und sinnvoll genutzt.<br />
Auch Danken wir selbstverständlich allen unseren Lesern und Kritikern. Wir tun unser Bestes und werden auch merklich besser. Mit den letzten paar Monaten sind wir mittlerweile auf über <strong>1200 Abonnenten</strong> angewachsen. Und dies zu ungefähr gleichen Teilen. Ob über Facebook, RSS-Feed, Google+ oder Twitter wir freuen uns über jeden neuen Leser. Und natürlich wenn wir von Euch weiterempfohlen werden.</p>
<p>Vor ungefähr einem Jahr am 27.12.2011 trafen sich <a title="Benjamin Pusch" href="http://blog.boxedpages.net/author/benjamin-pusch/">Benjamin Pusch</a>, <a title="Alexander Stein" href="http://blog.boxedpages.net/author/alexander-stein/">Alexander Stein</a> und <a title="Christian Fein" href="http://blog.boxedpages.net/author/christian-fein/">Christian Fein</a> in einer kleinen Wohnung inmitten von Ludwigshafens Innenstadt. Das Ergebnis dieses Treffens ist was Ihr jetzt vor Euch seht. Der <a title="Der Boxedpages Blog" href="http://blog.boxedpages.net">Boxedpages Blog</a> und die <a title="Stein Photo Graphics" href="http://www.stein-photo-graphics.de">Stein-Photo-Graphics</a> Website. Und zwischenzeitlich haben wir Zuwachs bekommen. <a title="Kristin Müller" href="http://blog.boxedpages.net/author/kristin-mueller/">Kristin Müller</a> vertritt jetzt mit sozialkritischen Artikeln über Umwelt, Ernährung und Tierschutz diese von uns bisher noch nicht sehr stark ausgeleuchtete Thematik. Die ideale Ergänzung für unser kleines Team aus Autoren in diesem Blog.</p>
<p>Wir sind mittlerweile bei über <strong>100.000 Besuchern</strong> und dies in nur 11 Monaten ohne auf Mainstream Themen gesprungen zu sein. Mit über 210 bisher veröffentlichten Artikeln und der Akzeptanz von großen und vielen kleinen Blogs starten wir in das Jahr 2013. Wir haben es mit dem Artikel über die <a title="Des Musikers Tod – Musikstreaming macht arm" href="http://blog.boxedpages.net/2012/09/13/des-musikers-tod-musikstreaming-macht-arm/">Gefahren von Musikstreaming</a> auch in die Fachzeitschrift &#8220;Musikwoche&#8221; geschafft. Für einen Blog der praktisch ohne finanzielle Aufwendungen auskommt und eher der &#8220;esoterischen Seite des Social Webs&#8221; nahe kommt, sind dies großartige Zahlen und Fakten.</p>
<p>Die nächsten 2 Wochen befinden wir uns weiterhin in einer kreativen Pause, auch wegen der Feiertage. Also wünschen wir allen unseren Lesern selbstverständlich auch Frohe Weihnachten und einen gesunden und guten Start in das Jahr 2013. Wir sehen uns nächstes Jahr!</p>
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		<title>Facebooks Weg gegen Zensur und den Missbrauch deiner Daten</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 01:08:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Fein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum zu glauben, aber auch Facebook macht seine Nutzer jetzt aktiv auf seine neuen Richtlinien aufmerksam. Na gut. So richtig aktiv macht man wohl auch nicht darauf aufmerksam, sonst würdest Du nicht diesen Artikel hier lesen. Es geht um rund 300 Millionen Nutzer, Facebooks politische Einstellung und natürlich um die &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum zu glauben, aber auch Facebook macht seine Nutzer jetzt aktiv auf seine neuen Richtlinien aufmerksam. Na gut. So richtig aktiv macht man wohl auch nicht darauf aufmerksam, sonst würdest Du nicht diesen Artikel hier lesen. Es geht um rund 300 Millionen Nutzer, Facebooks politische Einstellung und natürlich um die Datenschutzregelungen beim derzeit größten sozialen Netzwerk der Welt.</p>
<p>Aber zunächst einmal wie immer: Fakten!</p>
<ul>
<li><strong>Facebook zensiert die Statusupdates Deiner Freunde und Fanpages die Du geliked hast</strong><br />
Nur noch rund 15-20 % aller Meldungen die Deine Freunde abgeben lassen sich auch sehen. Ich habe in der <a title="Facebooks Zensur umgehen: Den Edgerank überlisten" href="http://blog.boxedpages.net/2012/10/15/facebooks-zensur-umgehen-den-edgerank-uberlisten/">Vergangenheit schon des öfteren</a>darüber geschrieben.&nbsp;</p>
<div id="attachment_2643" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2012/12/facebook_mobile_ads.jpg"><img class="size-medium wp-image-2643" title="Facebook App: Jetzt auch mit 100% Werbung" src="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2012/12/facebook_mobile_ads-180x300.jpg" alt="Facebook App: Jetzt auch mit 100% Werbung" width="180" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Facebook App: Jetzt auch mit 100% Werbung</p></div></li>
<li><strong>Facebook überschwemmt Dich mit Werbung</strong>. Stellenweise kommt man in den mobilen Apps von Facebook auf 100 % Werbung. In der gewohnten Darstellung am Desktop erreicht man teilweise 80% Werbung auf tatsächliche &#8220;echte&#8221; Status-Updates.</li>
<li><strong>Facebook verkauft Deine Daten zu Werbezwecken</strong>. Dies ist der wohl bekannteste Fakt. Egal ob einfache Likes, Fotos, Telefonnummern: Letztlich bezahlst Du bei Facebook mit Deinen Daten.</li>
<li><strong>Facebook diskriminiert sozial schwächere Menschen</strong>. Der Weg um in seinem Freundeskreis auf Facebook wieder mehr Aufmerksamkeit zu erlangen ist entweder ein extrem kreativer Post oder Du bezahlst das Social Network deinen Beitrag mehr Menschen zu zeigen. Sozial schwächere Menschen haben diese Möglichkeit aufgrund der finanziellen Mittel nicht. Wer kein Geld hat wird sich also über kurz oder lang anderweitig umschauen müssen.</li>
<li><strong>Facebook möchte keinen Frühling</strong>. Die erste politische Aussage von Seitens Facebooks ist: Wir unterstützen keine Länder die von den USA mit einem Handelsembargo belegt wurden. Dies sind zum Beispiel: Kuba, Iran und Nordkorea. Noch vor über einem Jahr wurden Twitter und Facebook als organisatorische Mittel bei den Protesten in Ägypten gefeiert, aber man traut sich offenbar nicht zu dies auch in den von Embargos und Sanktionen belegten Ländern durchzuführen. Hier läuft das Social Network in einer sehr speziell angepassten Form. Also praktisch ohne inländische Werbung und mit weiteren Einschränkungen welche die jeweiligen Zensoren in dem Land bestärken. Ein weiterer arabischer Frühling ist für Facebook also nicht im aktuellen Fokus.</li>
<li><strong>Facebook will Dich nicht hören</strong>. Offenbar geht man Betreiberseitig davon aus, dass das Netzwerk sich selbst regulieren kann. Aus jenem Grunde wird gegen politisch fragwürdige Fanpages und sehr intolerante User auch nicht vorgegangen und wenn dann nur sehr langsam. Dann ist da auch noch die Problematik mit den &#8220;Theresa-Geburtstagsparty&#8221;-Events. Aber bezüglich dessen habe ich einen interessanten Punkt in den AGBs und aktuellen Richtlinien von Facebook gefunden:<em>&#8220;[]&#8230;6. Ziffer 16.3 wird ersetzt durch: Wir sind ausschließlich wie folgt haftbar: Wir haften unbeschränkt gemäß den gesetzlichen Bestimmungen (i) <strong>für Schäden die aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit</strong> entstehen&#8230;[]&#8220;</em>
<p>Im Umkehrschluss bedeutet dies: Wenn eine Gruppe von Aktivisten oder so ein Event-Flashmob erheblichen Schaden angerichtet haben, müsste Facebook auch zu einem Teil die jeweiligen Kosten übernehmen, denn dies geschah auf Basis der Verletzung der Aufsichtspflicht. Und als Betreiber einer Community oder eines Forums muss und sollte man im jeden Falle darauf achten, dass durch die Nutzer und die Plattform als Kommunikationsmittel keine Schäden entstehen. Auch mit den Konsequenzen in der realen Welt. Dadurch das Facebook weder Tools zur Verfügung stellt um bspw. Diskriminierung vorzubeugen, noch selbst scheinbar dazu in der Lage ist als Betreiber des Netzwerks auch eine Aufsicht für seine Nutzer zu gewährleisten, ist es ziemlich offensichtlich dass es Facebook nicht interessiert welche Probleme tatsächlich in dem Social Network bestehen.</li>
</ul>
<p>So genug der Aufzählungen.<strong> Was ändert sich nun mit den neuen Bestimmungen?</strong> Facebook möchte Dich als Nutzer entmündigen. Während es in der Vergangenheit möglich war zumindest theoretisch gegen Veränderungen der Datenschutzbestimmungen oder Richtlinien abzustimmen, möchte Facebook <a title="ZDNet: Facebook beginnt Abstimmung über neue Richtlinien" href="http://www.zdnet.de/88134489/facebook-beginnt-abstimmung-uber-neue-richtlinie/">diese Möglichkeit jetzt komplett herausnehmen</a>. Im Klartext: Wenn Facebook seine Richtlinien in Zukunft also ändert, gibst Du dich als Nutzer damit still schweigend einverstanden. Selbst wenn Du an den Support oder sonst jemanden bei Facebook schreibst, es wird bei dem Social Network niemanden interessieren. Du hast Dich mit der weiteren Nutzung von Facebook damit ja einverstanden erklärt.</p>
<p><strong>In 3 einfachen Schritten kannst Du Dich aber von der Willkür des blauen Riesen befreien.</strong></p>
<p><div id="attachment_2644" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://apps.facebook.com/fbsitegovernance/?fb_source=bookmark_apps&amp;ref=bookmarks&amp;count=0&amp;fb_bmpos=2_0"><img class="size-medium wp-image-2644" title="Facebook: Die Wahl zur Änderung der Richtlinien" src="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2012/12/fb_governence-300x233.png" alt="Facebook: Die Wahl zur Änderung der Richtlinien" width="300" height="233" /></a><p class="wp-caption-text">Facebook: Die Wahl zur Änderung der Richtlinien</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li><strong>Teile diesen Artikel</strong> und erzähle Deinen Freunden von Facebooks Interpretation der Entscheidungsfreiheit und Meinungsbildung</li>
<li><a title="Facebook: App zur Site Governance Wahl" href="https://apps.facebook.com/fbsitegovernance/?fb_source=bookmark_apps&amp;ref=bookmarks&amp;count=0&amp;fb_bmpos=2_0"><strong>Gib Facebook Deine Stimme zu hören</strong></a> und entscheide Dich gegen die geplanten Änderungen der Richtlinien um zukünftige Abstimmungen auch weiterhin zu ermöglichen. Die Wahl ist per App verfügbar gemacht worden.</li>
<li><strong>Unterstütze die aktuell größte Klage <a title="Crowd 4 Privacy" href="https://www.crowd4privacy.org/">Europe vs. Facebook</a></strong>. Es geht um das Vorhaben von Seiten Facebooks den Datenschutz in Europa weiter zu lockern. Auch <a title="Zeitreisen und der Edgerank-Schalter: Was Facebook wirklich braucht" href="http://blog.boxedpages.net/2012/11/19/zeitreisen-und-der-edgerank-schalter-was-facebook-wirklich-braucht/">Kinder sollen in Zukunft</a> nicht mehr vor dem Social Network geschützt sein.</li>
</ol>
<p>Und auch wir freuen uns immer über neue Leser und die Unterstützung unseres Projekts. Like doch einfach unsere <a title="Facebook: Boxedpages Fanpage" href="http://www.facebook.com/boxedpages">Facebook Seite</a> oder besuche uns auf Twitter und Google+.</p>
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		<title>Warum Google Deine Rechte im Internet stärken kann</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2012 15:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Fein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gesetze werden von Industrien und deren Lobbyisten geschrieben. Zwar wäre es reflektierend schöner und blumiger wenn man tatsächlich davon ausgeht, alle Gesetzgebung gehe vom Wille des Volkes aus, aber es ist nun mal nicht ganz stimmig. In einer Demokratie gibt man mit seiner Stimme die ungefähre Richtung an wohin es &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gesetze werden von Industrien und deren Lobbyisten geschrieben. Zwar wäre es reflektierend schöner und blumiger wenn man tatsächlich davon ausgeht, alle Gesetzgebung gehe vom Wille des Volkes aus, aber es ist nun mal nicht ganz stimmig. In einer Demokratie gibt man mit seiner Stimme die ungefähre Richtung an wohin es politisch gehen soll. Nicht mehr und nicht weniger. Zumindest sieht so bei den meisten Bundesbürgern politisches Engagement aus. Alles darüber hinaus schließt sich Parteien an, gründet Initiativen oder ist seine eigene Lobby mit dem Gang zum Abgeordneten des Vertrauens. Im Verbund ist man in der Regel erfolgreicher beim durchbringen der eigenen Interessen. Oder man hat eben einen starken Bündnispartner wie im jetzigen Falle Google.</p>
<div id="attachment_2634" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0061.jpg"><img class="size-medium wp-image-2634" title="Im Fokus des Netzes: Googles Netzneutralität" src="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0061-300x224.jpg" alt="Im Fokus des Netzes: Googles Netzneutralität" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Im Fokus des Netzes: Googles Netzneutralität</p></div>
<p>Die Printmedien spielen jetzt öffentlich mit dem Vorurteil des bösen Google, was natürlich auch verständlich ist weil mit Google ja auch gewissermaßen die Sensibilisierung für Cookies stattfand und bis vor 2 Jahren eigentlich niemand richtig wusste was Google mit den Daten eigentlich macht. Der Ruf der Datenkrake war also geboren. Ideales Futter also um Googles Petition gegen ein Leistungsschutzrecht vor der Leserschaft zu untergraben.<br />
Und auch hinsichtlich Googles Petition für ein freies Internet bezüglich der <a title="Googles Kampf für ein offenes und freies Internet – Mach mit!" href="http://blog.boxedpages.net/2012/11/21/googles-kampf-fur-ein-offenes-und-freies-internet-mach-mit/">baldigen Konferenz der ITU</a>, keimen auch von <a title="Netzpolitik.org: Google mit eigener Kampagne um Internet Governance" href="https://netzpolitik.org/2012/internationale-fernmeldeunion-itu-google-steigt-mit-eigener-kampagne-in-den-kampf-um-internet-governance-ein/">Netzpolitik.org eher kritische Stimmen</a> auf: Google handelt ausschließlich unternehmerisch und wird den Nutzern nach der Petition auch keinen Mehrwert bringen. Microsoft springt ebenfalls auf den Zug auf und versucht mittels Imagekampagne seine Suchmaschine Bing wieder aufzuwerten. Allerdings in einem anderen Kontext, nämlich <a title="9 to 5 google: Bing compares Google to Ebenezer Scrooge" href="http://9to5google.com/2012/11/28/bing-compares-google-to-ebenezer-scrooge-in-dont-get-scroogled-campaign/">Shoppingergebnissen</a>.</p>
<p>Alles in allem klingt logisch. Zumindest auf den ersten Blick. Microsoft fehlt der politische Kontext, Netzpolitik.org hat zwar den entsprechenden Kontext, blickt aber immer noch mit verklärten Augen auf die Politik. Netzneutralität und Leistungsschutzrecht stehen hier ganz vorne auf der Agenda aber es werden nicht alle Möglichkeiten wahrgenommen, dementsprechend verhallen groß angelegte Kampagnen auch recht schnell.</p>
<p><strong>Warum also ausgerechnet Google?</strong> Es muss nicht immer Google sein. Zwar wird mit Sicherheit der Eindruck vermittelt der Boxedpages Blog ist total auf Google fixiert aber man sollte sich im Nachhinein einfach einmal überlegen wovon Google eigentlich lebt und was das Unternehmen ausmacht. Wenn Amazon, Apple oder Microsoft ähnlich agieren würden und sich nicht ständig durch diverse Gerichtsurteile und denkwürdige wirtschaftliche Entscheidungen selbst denunzieren würden, wäre die Überschrift dieses Artikels mit Sicherheit eine andere.<br />
Google ist von den 4 Großen im Internet derzeit der einzige in Frage kommende Kandidat welcher auch effektiv Vorteile von einem freien Netz hat. Das sich die Interessen dabei eben zufällig auch mit den Nutzern überschneiden, kommt nicht nur Google sondern auch den Nutzern recht. Konsequenterweise sollten alle welche für ein freies Netz stehen, eben auch den Suchmaschinengiganten unterstützen. Man kann ja zweigleisig fahren und bspw. sowohl hinter Netzpolitik.org stehen, als auch seine Interessen von einem industriellen Riesen vertreten lassen. Wobei die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher ist das auf die Industrie gehört wird und nicht auf eine bürgerliche Initiave bzw. Organisation.</p>
<p><strong>Außerhalb der Wahljahre wählt man mit dem Konsum und nicht seiner Stimme</strong></p>
<p>Mittlerweile ist es mehr als offensichtlich, dass die Interessen der Industrien weltweit gegenüber der bürgerlichen Stimme bevorzugt werden. Warum diesen Mechanismus also nicht auch eigennützig verwenden. Als bspw. vor Jahre Nokia die Werke in Deutschland fast gänzlich geschlossen hat, wurde sich zu einem Boykott derer Produkte entschlossen welcher auch einige Jahre erfolgreich eingehalten wurde. Nokia konnte sich erst in diesem Jahr mit der Lumia-Reihe wieder in den deutschen Mobilfunkmarkt retten.<br />
Das Lobbyisierung zumindest hier in Deutschland und vermutlich auch in etlichen anderen Staaten quasi an der politischen Tagesordnung ist muss man momentan eben auch ein bisschen akzeptieren. Und wenn man einen langfristigen Wandel herbeisehnt ist das auch in Ordnung. Aber für kurzfristige wichtige Entscheidungen wie jetzt bspw. im aktuellsten Falle beim Leistungsschutzrecht oder den Entwürfen welche bei der Konferenz der ITU eingereicht und vermutlich ohne Probleme verabschiedet werden, kann man nicht Gebetsmühlenartig darauf hoffen das jemand tatsächlich mal darüber nachdenkt und Partei ergreift. Wobei dies nicht grundsätzlich bedeutet, das Politiker schlecht informiert oder im schlimmsten Falle die Position des Abgeordneten falsch besetzt worden sei. Man muss sich von anderer Stelle überlegen: Diese Leute haben teilweise eine 60-70 Stundenwoche und sind durch verschiedene Gesetzgebungen wie in der heutigen Nacht auch mit verschiedenen Themata behaftet, aus jenem Grunde müssen diese eben auf ihre Berater vertrauen die hoffentlich komprimiert und sachlich die jeweiligen Änderungen dem Abgeordneten vorgelegt haben. Zusätzlich kommen noch die Punkte der unterbewussten Manipulation und natürlich noch die Parteilinie die ja auch nicht unbedingt immer konform mit der Meinung des Politikers sein muss.</p>
<p>Von daher ist es eigentlich nur logisch, dass man sich eben auch ab und an mit seinen vermeintlichen Feinden verbünden muss um seine Ziele durchzusetzen zu können. Politik funktioniert nur auf einem sehr langatmigen Weg. Und davon auszugehen seine Ziele selbsttätig per Politik durchsetzen zu können ist mittlerweile eine Utopie. Mit dieser Erkenntnis sehen sich mittlerweile auch die Kandidaten der Piratenpartei konfrontiert, die Basis gibt in der Regel die Richtung vor. Jetzt ist aber vor allen Dingen hier die Basis zerstritten. Die doch recht katastrophalen Auswirkungen spürt man jetzt schon, vor dem ersten ernstzunehmenden Wahljahr des Bundes für die Piraten. Vielleicht muss ja letztlich tatsächlich noch einiges an Erfahrung gesammelt werden, sowohl in der Basis als auch im Vorstand aber tendenziell geht es derzeit mit den Piraten nicht nur in den Umfragewerten bergab.</p>
<p><strong>Mit dem Konsum machen wir jeden Tag Politik</strong><br />
Man sollte man sich auch darüber bewusst sein, das jeder Kauf eines Produktes, jede Inanspruchnahme einer Dienstleistung auch einem politischen Statement gleichkommt. Wenn ich bspw. bei einem großen Onlineversandhaus Produkte kaufe, welche dafür bekannt sind praktisch nur mit Minijobbern und Leiharbeitern besetzt zu sein und deren Arbeitsbedingungen schon ein wenig von dem Charme eines Internierungslagers haben, unterstütze ich diese Form der Ausbeutung offenkundig.<br />
Jede Handlung die wir begehen, jede Dienstleistung die wir nutzen und jedes Produkt welches wir kaufen, steht auch für die politische und wirtschaftliche Ausrichtung des jeweiligen Unternehmens.</p>
<p>Warum sich also nicht mit eigener Stimme hinter ein Unternehmen stellen? Jeden Tag machen wir politische Statements ob bewusst oder unbewusst. Es ist an der Zeit sein politisches Spektrum zu erweitern. In diesem speziellen Falle ist es eben Google. Und die Argumentation man hätte bisher ja nur Nachteile durch Google gehabt ist aufgrund der extrem hohen Akzeptanz der Nutzer komplett nichtig. Auch bezüglich der Transparenz sollte man sich keine Sorgen machen. Es gibt mittlerweile ganz andere Anbieter welche noch undurchsichtiger mit ihren Nutzern umgehen. Allen voran <a title="Facebook: Und jetzt bitte keine Fragen mehr stellen" href="http://blog.boxedpages.net/2012/11/03/facebook-und-jetzt-bitte-keine-fragen-mehr-stellen/">selbstverständlich Facebook</a>. Bei Google jedoch ist eine gewisse Transparenz gegeben und somit auch die Richtung. Der Suchmaschinenkonzern ist der Einzige aller Anbieter welche auch von einem freien Netz profitieren. Warum sollte also ausgerechnet Google gegen das Internet und seine Nutzer arbeiten?</p>
<p>Meine Empfehlung: Denken statt einfach nur zu konsumieren. Denn unabhängig davon ob man sich für Politik interessiert oder nicht: Mit jedem Kauf macht man Politik ob man möchte oder nicht.</p>
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		<title>Google+ für Umsteiger: Von Profilen und #Hashtags</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2012 22:01:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Fein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wozu ein Profil in einem Social Network gut ist, brauche ich zu diesem Zeitpunkt wohl nicht mehr sagen. Das Einrichten eines Profiles ist für den Nutzer immer sehr einfach gestaltet. Egal ob in einem Forum, einem sozialen Netzwerks oder dem Konto eines Onlineshops. Man bemüht sich um ein intuitives und &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wozu ein Profil in einem Social Network gut ist, brauche ich zu diesem Zeitpunkt wohl nicht mehr sagen. Das Einrichten eines Profiles ist für den Nutzer immer sehr einfach gestaltet. Egal ob in einem Forum, einem sozialen Netzwerks oder dem Konto eines Onlineshops. Man bemüht sich um ein intuitives und verständliches Nutzerinterface um die Daten auch möglichst akkurat eingetragen zu bekommen. Aber bei welchem Social Network hat man mit seinem Profil mehr Möglichkeiten als nur Name, Geburtsdaten und andere rudimentäre Angaben zu machen?</p>
<p>Da gibt es zum einen Twitter, bei dem man direkt mit #Hashtags in seinem Profil leichter aufgefunden werden kann. Und es gibt Google+ bei dem direkt noch ein paar mehr Funktionalitäten draufgelegt werden. Obwohl man letztlich nur die gleichen Felder ausfüllen muss bzw. kann. Denn jede Angabe von Daten geschieht natürlich auf freiwilliger Basis.<br />
Trotz allem ist man in der Lage <strong>sein digitales Selbst besser abzubilden</strong>. Im Gegensatz zu bspw. Facebook oder Twitter hat man hier nämlich auch noch die Möglichkeit sämtliche anderen Präsenzen in Foren, Websiten und sozialen Netzwerken anzugeben. Einer weiteren Vernetzung außerhalb von Google+ steht also nichts im Wege. Außerdem ist es auch möglich (wie hier im Blog), sein Google+ Profil mit einer Autorenmailadresse zu verknüpfen. Dies hat den Effekt dass bei der Google-Suche neben dem eigentlichen Ergebnis auch das Bild des Autoren zu sehen ist. So ähnlich geschieht dies übrigens auch bei Videos von YouTube Channels. Die Möglichkeiten der Vernetzung sind also äußerst vielfältig.</p>
<div id="attachment_2626" class="wp-caption alignleft" style="width: 538px"><a href="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2012/11/search_profile.png"><img class="size-full wp-image-2626" title="Ist auch mit dem Profil änderbar: Das Google Suchergebnis" src="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2012/11/search_profile.png" alt="Ist auch mit dem Profil änderbar: Das Google Suchergebnis" width="528" height="100" /></a><p class="wp-caption-text">Ist auch mit dem Profil änderbar: Das Google Suchergebnis</p></div>
<p>Aber kommen wir mal zu einem etwas komplexeren Thema: Den Hashtags. Ein Hashtag ist im Prinzip ein einfaches Schlagwort. Das Wort Boxedpages bspw. wäre in Form eines Hashtags mit einer einfachen Raute als Präfix ausgestattet, also: <span style="color: #ff0000;">#Boxedpages</span>.<br />
<strong>Was ist aber der Vorteil an diesen Hashtags, kann ich nicht auch ohne?</strong> Ja natürlich, aber dann hat man weniger Möglichkeiten Leute mit ähnlichen Interessen auf Google+ kennenzulernen. Ein Hashtag ist nicht nur ein Schlagwort mit einem besonders hässlichen Vorzeichen, sondern es ist auch klickbar. Mittels Hashtag sagen sich also alle Leute auf Google+ mit öffentlichen Beiträgen, dass sie etwas zu einem bestimmten Thema etwas zu sagen haben und mit einem Klick auf den Hashtag sieht man auch alle Beiträge zu dem Thema. Die Schlagworte hier im Blog funktionieren übrigens genauso. Wenn man bspw. auf Facebook in den Schlagworten klickt bekommt man auch alle Beiträge dazu angezeigt. Twitternutzer sind quasi mit dem <a title="DailyDot: Babyname - Hashtag Jameson" href="http://www.dailydot.com/society/hashtag-jameson-baby-name/">Namen Hashtag geboren worden</a> und brauchen diese Erklärung gar nicht.</p>
<p>Im nächsten Teil der hoffentlich in nicht allzu weiter Ferne liegt, geht es um das Mysterium der Kreise. Wer kreist bei Google+ wen ein, wie funktionieren Kreise und warum geht das da eigentlich besser als mit Listen wie in Facebook oder Twitter?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Googles Kampf für ein offenes und freies Internet &#8211; Mach mit!</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 23:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Fein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wir sind doch hier nicht in China!&#8221; Das stimmt nicht ganz. Auch hier in Deutschland werden regelmäßig Inhalte aus dem Web genommen, dies geht aus dem Transparenzbericht von Google hervor. Und man kann auch nicht mehr von einem neutralen Internet reden, wenn man sich überlegt welche Dominanz bspw. Facebook auf &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<strong>Wir sind doch hier nicht in China!</strong>&#8221; Das stimmt nicht ganz. Auch hier in Deutschland werden regelmäßig Inhalte aus dem Web genommen, dies geht aus dem <a title="Google: Transparenzbericht - Regierungsanfragen zur Löschung von Informationen" href="http://www.google.com/transparencyreport/removals/government/">Transparenzbericht von Google</a> hervor. Und man kann auch nicht mehr von einem neutralen Internet reden, wenn man sich überlegt welche Dominanz bspw. Facebook auf den Nutzer ausübt. Sehen wir der Gefahr ins Auge: Die Netzneutralität und deren Freiheit sind akut gefährdet.</p>
<p>Durch <a title="Caschys Blog: Google wirbt für ein freies und offenes Internet" href="stadt-bremerhaven.de/google-wirbt-fuer-ein-freies-und-offenes-internet/">Caschy bin ich auf eine</a> Aktion von Google aufmerksam geworden, bezüglich der <strong>World Conference on International Telecommunications 2012</strong> der ITU. Hier treffen sich Vertreter der Industrie und Nationen um im Geheimen die Zukunft des Internets zu formen. Die Entwürfe zu den Anträgen sind ähnlich schlimm wie die Lobbypapiere zur <a title="Gesellschaft: Agenda 2020 – Die privatisierte Zukunft" href="http://blog.boxedpages.net/2012/09/21/gesellschaft-agenda-2020-die-privatisierte-zukunft/">Agenda 2020 in Deutschland</a>, nur mit dem wesentlichen Unterschied, dass hierbei global Menschen aus Teilen des Internets entfernt und quasi ausgesperrt werden und mit den Konsequenzen schon in naher Zukunft gerechnet werden müsste. <strong>Und warum?</strong> Weil man sich es schlichtweg nicht mehr leisten kann. Aber wie immer: Eines nach dem Anderen.</p>
<p><a href="https://www.google.com/takeaction/"><img class="size-large wp-image-2614" title="#freeandopen - Hashtag und Motto der Petition für ein freies Internet" src="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0057-1024x764.jpg" alt="#freeandopen - Hashtag und Motto der Petition für ein freies Internet" width="700" height="522" /></a></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_2614" class="wp-caption alignleft" style="width: 710px;">
<dd class="wp-caption-dd">#freeandopen &#8211; Hashtag und Motto der Petition für ein freies Internet</dd>
</dl>
</div>
<p>Die <a title="Wikipedia: Internationale Fernmeldeunion (ITU)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Fernmeldeunion">Internationale Fernmeldeunion (ITU)</a> hatte bislang eine sehr verantwortungsvolle aber langweilige Aufgabe: Neutrale Standards evaluieren und bspw. Frequenzen für Funkübertragungen standardisieren. Berühmteste Vertreter aus diesem Hause sind die Standards für JPEG und H.264. Man hat sich bislang also immer neutral verhalten und hat Technologien und das miteinander in der Telekommunikation und in den letzten Jahren im Internet auch immer mit beeinflusst, gefestigt und gefördert.  Die ITU hatte in ihrer Außendarstellung also immer eine weiße Weste.</p>
<p>Jetzt allerdings lässt die in <a title="Bundesministerium für Wirtschaft: Internationale Fernmeldeunion" href="http://bmwi.de/DE/Themen/Digitale-Welt/internationale-dimension,did=360648.html">zwei Wochen stattfindende Konferenz in Dubai</a> ernsthafte Zweifel an der ursprünglichen Neutralität aufkommen. Zum Vergleich: Die Bundesnetzagentur ist sich ihrer Macht bewusst und versucht zumindest in Deutschland das Kräftemessen zwischen den Mobilfunkprovidern gerecht zu unterteilen. Jetzt sind aber <strong>Vertreter autoritärer Staaten in diesem geheimen Treffen</strong> der ITU involviert und werden selbstverständlich größtmögliche Forderungen stellen, die <a title="Digitale Gesellschaft: Offener Brief an die ITU" href="https://digitalegesellschaft.de/2012/05/offener-brief-an-die-itu/">wie gefolgt aussehen</a>:</p>
<ul>
<li>Durch entsprechende Maßnahmen soll die Sicherheit im Internet, bspw. durch Firewalls oder DPI (Deep Packet Inspection), erhöht werden</li>
<li>Internetprovider sollen die Möglichkeit zur Verfügung gestellt bekommen, auf bestimmte Bereiche im internationalen Netz Geld zu verlangen um die Unternehmung entsprechend zu monetarisieren</li>
<li>Außerdem soll der wirtschaftliche Datenaustausch, Peering genannt, geregelt werden</li>
</ul>
<p>Was sich auf den ersten Blick recht nachvollziehbar anhört, aber sich leider Gottes wieder hinter Business-Termini versteckt, ist das freie Wüten der Wirtschaft im Internet. Aus eben diesem Grunde möchte ich versuchen die oben genannten Punkte einfach und verständlich zu verpacken.</p>
<p><strong>Internetsicherheit</strong> ist im politischen und wirtschaftlichen Sinne immer ein gutes Fachwort um irgendwelche kruden Äußerungen an den Tag legen zu können. Die entsprechenden Kontrollgremien und -institutionen schnüffeln sich dann einfach per Deep Packet Inspection durch das Internet. Alles was auf einer Blacklist steht wird also nicht übertragen. Wie gut das funktioniert sieht man aktuell in Russland, dem Iran, und selbstverständlich China. Hier in Deutschland hatten wir es bisher ja nur mit dem Bundestrojaner, ein paar Abschaltungen diverser Internetseiten und dem durchsuchen von sämtlichen Emails zu tun. Soweit wie in China sind wir aber immer noch nicht, auch wenn von Seiten des <a title="Telepolis: Neues &quot;Abwehrzentrum&quot; existiert gar nicht" href="http://www.heise.de/tp/artikel/38/38029/1.html">Verfassungsschutzes intensiv</a> daran gearbeitet wird die Datenströme stärker zu kontrollieren. Mit der entsprechenden Konferenz der ITU in zwei Wochen, könnte dies aber in nicht allzu ferner Zukunft vollkommen anders aussehen.<br />
Es steht also nicht mehr und nicht weniger als Deine Meinungsfreiheit auf dem Spiel. Und trotz allem soll die Konferenz nur im geheimen stattfinden? Das ist überhaupt nicht nachvollziehbar.</p>
<p>Wer erinnert sich nicht an die Glanzzeiten von AOL und den 56k-Modems? Wenn die Konferenz den zweiten Punkt aus der Liste durchsetzt, werden wir ebenfalls in nicht allzu ferner Zukunft eine ähnliche Situation haben. Für das Internet könnte in<strong> Zukunft per Klick bezahlt werden</strong> (egal ob Skype, Facebook, Spotify, eine normale Website, eine Firmenwebseite usw. usf.), zumindest wenn es nach den Forderungen der Provider geht. Die Konsequenz daraus? Internetsurfen würde immens teurer werden: Die Mittelklasse könnte sich dies gerade noch leisten und der Unterschicht würden nur noch die kostenfreien Segmente im Internet zur Verfügung stehen. Sowohl die kulturelle als auch die soziale Teilhabe am Leben im Internet würde für arme Leute somit sehr schwierig. In Deutschland alleine sind dies rund 15 Millionen Menschen denen in Zukunft wohl der Zugang zum Internet und freier Information erheblich erschwert werden würde.<br />
Die andere Option: Die Social Networks und Dienste im Internet müssten Gebühren an die Provider entrichten, ergo: Die Kosten würde gegen Ende auch wieder der Nutzer tragen und wer nicht viel Geld hat kann sich dann eben den Zugang nicht mehr leisten.<br />
Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: <strong>Auf dem Höhepunkt des Informationszeitalters wird man willkürlich in eine Ecke der gezielten Desinformation geschoben.</strong> Meinungsfreiheit und auch politische Willensbildung sind somit akut gefährdet. Von Ländern in der dritten Welt braucht man in diesem Punkt dann schon gar nicht mehr zu reden.</p>
<p>Der <strong>wirtschaftliche Datenaustausch soll endlich geregelt werden</strong>. Datenschützer werden jetzt wahrscheinlich schon wieder Alarm schlagen. Ich sehe die Situation eher pragmatisch: Selbstverständlich versuchen die Unternehmen ständig die neuesten Datensätze im Idealfall von der gesamten Weltbevölkerung zu erhalten, aber warum soll ich dann auch noch etwas unmögliches tun wie bspw. meine Daten zurückzufordern? Wie auch immer: Generell geht es nicht, dass zum Beispiel Facebook ein sogenanntes Opt-In Verfahren in Europa für seine Nutzer fordert und nebenbei auch noch die Definition eines Kindes im Internet ändern will, <a title="Heise: Facebook lobbyiert gegen EU-Datenschützer" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-lobbyiert-gegen-europaeische-Datenschutzverordnung-1753333.html">um auch an die Daten der Sprösslinge zu gelangen</a>.<br />
Wenn mit diesen riesengroßen Datenbanken aus persönlichen Informationen endlich mal etwas vernünftiges machen würde, bräuchte man sich um das Datenschutzthema hierzulande wohl auch weniger Sorgen machen. Aber hier in Deutschland ist die Situation klar. Die meisten Leute wurden in irgendeiner Form im Anschluss der Herausgabe der eigenen Daten entweder mit haufenweise Werbung belästigt oder im extremsten Falle von irgendwelchen dubiosen Call-Centern betrogen. Verbrauchersendungen wie AKTE oder stern TV haben nicht umsonst ihre Existenzberechtigung. Die Skepsis der Deutschen ist also nachvollziehbar und weltweit werden die meisten Menschen die Situation ähnlich sehen.</p>
<p><strong>Warum soll man aber jetzt ausgerechnet bei Google eine Petition unterzeichnen?</strong> Google ist die Datenkrake schlechthin und im <a title="Netzpolitik.org: Google mit eigener Kampagne um Internet Governance" href="https://netzpolitik.org/2012/internationale-fernmeldeunion-itu-google-steigt-mit-eigener-kampagne-in-den-kampf-um-internet-governance-ein/">Nachhinein</a> wird man wohl auch versuchen wollen die Daten welche bisher auf YouTube, GoogleMail, Google+ und natürlich der Google Suche und unzähligen anderen Diensten selbst gesammelt wurden, zu Geld zu machen. Der Unterschied zu bspw. Facebook: Die Nutzer haben mehr Vertrauen in Google als in Facebook. Und durch Geschichten wie den <a title="Facebooks Zensur umgehen: Den Edgerank überlisten" href="http://blog.boxedpages.net/2012/10/15/facebooks-zensur-umgehen-den-edgerank-uberlisten/">Edgerank und den Wegfall wichtiger Funktionen</a> hat Facebook mittlerweile mit Sicherheit noch mehr Vertrauen verloren als jedes andere Unternehmen im Jahre 2012.<br />
Google dagegen folgt einer anderen Strategie und bewahrt dabei trotzdem eines immer im Auge: Netzneutralität und Netzfreiheit. Das freie Internet war schon immer Teil des Geschäftsmodells von Google, von daher ist es vollkommen nachvollziehbar, dass neben all den Diensten mittlerweile auch allerhand Gerätschaften wie Smartphones, Tablets und das Chromebook auf den Markt geworfen werden um im Gegensatz zu Facebook eine vornehmliche positive Kundenbindung zu erreichen. Und wer sich wohl fühlt nutzt Dienste auch aktiver. Eine einfache Logik, komprimiert ausgedrückt durch Googles Leitlinie &#8220;<strong>You can make money without doing evil</strong>.&#8221;. Man kann also Geld machen ohne Böses zu tun.</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/z-lwA9GJ1e0" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Aus eben diesem Grund sollte man nicht nur der weltweiten Bewegung sondern auch den größten Verfechter der Netzneutralität und Netzfreiheit zur Seite stehen und seine Stimme geben. Die Petition &#8220;<a title="Google: Take Action!" href="https://www.google.com/intl/de/takeaction/"><strong>Take Action</strong></a>&#8221; von Google steht also nicht nur für irgendwelche wirtschaftlichen Machenschaften, sondern auch für die Meinungsfreiheit und die Teilhabe aller Menschen am informellen Schatz des Internets.</p>
<p><strong>Und was kannst Du tun? </strong><a title="Google: Take Action - Was Du tun kannst" href="https://www.google.com/intl/de/takeaction/what-you-can-do/">Unterzeichne die Petition!</a></p>
<p>Informiere Deine Freunde mit diesem Artikel oder den unzähligen Referenzen welche ich im Artikel untergebracht habe. Es ist verdammt wichtig. Hierbei geht es nicht um irgendwelchen Firlefanz wie das Leistungsschutzrecht, sondern um die gemeinsame Zukunft aller Menschen im Internet.</p>
<blockquote><p>Eine freie und offene Welt braucht ein freies und offenes Internet. Staatliche Behörden sollten nicht alleine über die Zukunft des Internets bestimmen. Die unzähligen Internetnutzer auf der ganzen Welt und die Experten, die das Internet ausbauen und weiterentwickeln, sollten MIT einbezogen werden. &#8211; <a title="Google: Take Action!" href="https://www.google.com/intl/de/takeaction/">Google: Take Action!</a></p></blockquote>
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		<title>Zeitreisen und der Edgerank-Schalter: Was Facebook wirklich braucht</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 22:09:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Fein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Während man auf <a title="T3n: Darum hat Facebook die Sichtbarkeit verringert" href="http://t3n.de/news/hat-facebook-sichtbarkeit-427172/">t3n endlich der Erkenntnis näher</a> gerückt ist, dass der Edgerank zwar ein Tool von Seiten Facebooks ist, um vermeintlich die Qualität des Newsfeeds zu optimieren aber auf der anderen Seite auch die Reichweite von Nutzern und Fanpages einschränkt, habe ich mich hier im Blog auf die wesentlichen Funktionen konzentriert die Facebook fehlen. Und bin dabei auf folgende Funktionen gestoßen, welche auch in der Umsetzung realistisch wären.</p>
<p><strong>Die Zeitmaschine</strong></p>
<div id="attachment_2608" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.facebook.com/DeutscheBank"><img class="size-medium wp-image-2608" title="Paradebeispiel für Zeitreisen auf Facebook: Die Fanpage der Deutschen Bank" src="http://blog.boxedpages.net/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0056-300x224.jpg" alt="Paradebeispiel für Zeitreisen auf Facebook: Die Fanpage der Deutschen Bank" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Paradebeispiel für Zeitreisen auf Facebook: Die Fanpage der Deutschen Bank</p></div>
<p>Als ich vor einigen Monaten noch schrieb, dass <a title="Facebook erlaubt trotz Chronik keine Zeitreisen" href="http://blog.boxedpages.net/2012/05/16/facebook-erlaubt-trotz-chronik-keine-zeitreisen/">Facebook keine Zeitreisen erlaube</a>, habe ich mir natürlich dennoch im Hintergrund Gedanken darüber gemacht, ob sich etwas gleichwertiges überhaupt mit Facebook umsetzen ließe. Und die Antwort ist recht simpel: Ja.<br />
Im derzeit größten Social Network wurde so oder so, alles über die Facebook-Mitglieder und den Fanpages gespeichert. Als Paradebeispiel kann hier die Chronik jedes Einzelnen herrühren aber auch Fanpages wie in dem Bild zu sehen. Auch hier ist es für Freunde und auch einen selbst möglich durch die verschiedenen Lebensjahre zu surfen. Sofern diese Informationen selbstverständlich einsehbar sind.<br />
Aber was wäre, wenn man den Newsfeed mittels Sidebar zur Zeitmaschine umfunktionieren könnte? Die Informationen und Daten sind ja da. Gegebenenfalls könnte man auch mittels externer Daten bspw. von Wolfram oder der Wikipedia auch noch historische Daten zusätzlich verwenden um recht lückenhafte Chroniken zu befüllen und auch die Atmosphäre einer Zeitreise damit besser vermitteln. Außerdem würde damit der Mangel den bspw. die Online-Enzyklopädie Wikipedia derzeit hat ausgeglichen. Aufgrund der fehlenden sozialen Verknüpfungen wird die Wikipedia abseits von Facebook und anderen Social Networks nämlich bei dem normalen User außer Acht gelassen. Die Faszination der Enzyklopädien und der allgemeine Wissensdurst haben nämlich darüber hinaus im Laufe der Jahre nachgelassen. Aber so ein Zeitreise-Feature würde auch die wirklich informativen Ecken des Internets wieder hervorholen.<br />
<strong>Und auch für Unternehmen wäre ein solches Feature nicht uninteressant.</strong> Werbung kann ja immer eingeblendet werden. Jedoch zeigt auch die gesellschaftliche Entwicklung dass der Hang zu Retro-Produkten teilweise immer offensichtlicher wird. Wenn also der Kontext zu einem Hersteller von Lava-Lampen korreliert mit der nostalgischen Reise eines Nutzers in die 1970er, ist auch tatsächlich ein Mehrwert für den Nutzer geschaffen und die Unternehmung hat ein in dieser Situation besser angebotenes Produkt.<br />
<strong>Und wie könnte man dies erreichen?</strong> Bspw. links oder rechts der Wall. Hier wäre genug Platz für einen dynamischen Reiter wie bei der Chronik. Nur das in diesem Moment eben alle Meldungen der Vergangenheit mit auftauchen können, bspw. mit einer Art Schieberegler oder dem bekannten Werkzeug mit den Jahreszahlen bei der Chronik. Dies ist technisch nicht viel Aufwand und lässt auch marketingtechnisch noch mehr Innovationen und Dimensionen zu.</p>
<p>Selbstverständlich ginge es mit solch einer Zeitreise-Funktion immer in die Vergangenheit, aber angereichert mit den Erkenntnissen des Data-Minings und Big Data ließen sich mit Sicherheit auch statistische Wahrscheinlichkeiten für bspw. eine Heirat, einen Kauf eines Produktes oder ähnliches in der Zukunft der Chronik anlegen. Man hätte dann also eine Art Effekt wie bei einem Horoskop, nur mit einer höheren Trefferquote aufgrund der statistischen Berechnungen und deren Wahrscheinlichkeit.</p>
<p><strong>Der Edgerank-Schalter</strong><br />
Ja. Es gibt entgegen meiner Erwartungen tatsächlich schon Gruppen auf Facebook die offen das abschalten des Edgeranks fordern. Mir geht es nicht darum den Edgerank komplett abzuschalten, mir geht es nur um eine gewisse Fairness den Nutzer gegenüber. Ich sehe den Edgerank vielmehr als Komfortfunktion für eine große Zielgruppe. Facebook übrigens auch. Allerdings stört mich der <a title="Facebooks Zensur umgehen: Den Edgerank überlisten" href="http://blog.boxedpages.net/2012/10/15/facebooks-zensur-umgehen-den-edgerank-uberlisten/">Zwang zu dem Edgerank</a>. Wie ich schon <a title="Google+ für Umsteiger: Das gibt es zu Entdecken" href="http://blog.boxedpages.net/2012/11/10/google-fur-umsteiger-das-gibt-es-zu-entdecken/">berichtete lässt sich auf Google+ ja gewissermaßen frei</a> entscheiden, wie viel Einfluss Google auf den Newsfeed und die Kreise des Anwenders haben soll. Und ich habe dort auch schon das andere extrem gesehen. Wenn man die Regler dort voll aufdreht, hat man im Extremfall rund <strong>100 Meldungen pro Stunde</strong> und ebenso viele Mails bei Google Mail. Dieses Szenario würde auch bei Facebook auftreten. Wenn man zumindest den Pressevertretern des sozialen Netzwerks glauben schenken soll.<br />
Denn wenn tatsächlich so viele Meldungen zeitgleich auf den Nutzer einprasseln würden wie in Facebooks Horrorvisionen dargestellt, würde sich gleichermaßen auch für den Nutzer die Option des unliken von Fanpages einstellen. Ganz einfach weil nicht die Informationen beim Nutzer ankommen, die ursprünglich mit dem Liken oder Abonnieren gefordert wurden. Das Targeting für Unternehmen und Werbeanzeigen würde im Umkehrschluss einfacher gemacht werden, weil nicht mehr kompliziert heraus gerechnet werden muss, ob ein Unternehmen, ein Freund oder eine Fanpage noch interessant oder nicht interessant für den Nutzer sind. Gleichermaßen würde sich ein weiterer positiver Nebeneffekt abzeichnen: Die Medienkompetenz der User würde sich erhöhen. Durch ein bewusstes Ein und Ausschalten von Funktionen bzw. dem abonnieren und entabonnieren von Neuigkeiten.<br />
Aber wie gesagt: Man <strong>braucht nicht den Edgerank bei Facebook komplett herauszunehmen</strong>. Ein einfacher Schalter würde ja schon reichen. Es geht ja um die <a title="Facebook: Und jetzt bitte keine Fragen mehr stellen" href="http://blog.boxedpages.net/2012/11/03/facebook-und-jetzt-bitte-keine-fragen-mehr-stellen/">Nutzerfreiheit um sich nicht von Facebook eine Meinung aufschwatzen zu lassen</a>. Und Werbung lässt sich auch als Sponsored Post oder Story mehrere Male in einer Wall einblenden. Darum bräuchte man sich also auch von wirtschaftlicher Seite vor einem Schalter für den Edgerank nicht zu fürchten.</p>
<p>Außerdem braucht Facebook: <strong>Mehr Transparenz!</strong><br />
Ich weiß nicht ob es der Zufall so will, aber im Moment werden gerade die<a title="Ich Im Netz: Kurzmeldungen bei Facebook" href="http://www.ichimnetz.de/2011/11/privatsphaere-und-einstellungen/kurzmeldungen-bei-facebook-8097/"> Kurzmeldungen deaktiviert</a>. Man sieht also nicht mehr was sich in seinem unmittelbaren Freundeskreis tut. Eventuell bin ich auch nur einer von wenigen Testfällen weltweit bei denen dies gerade getestet wird, aber momentan bin ich nicht in der Lage zu sehen wie aktiv mein Freundeskreis ist. Außerdem zeigt die Pinnwand momentan sehr merkwürdige Verhaltensweisen und schaltet sich automatisch auf <strong>Hauptmeldungen</strong> anstelle von <strong>Neueste Meldungen</strong>.<br />
Wenn ich die Entwicklungen des heutigen Abends also richtig interpretiere, wird der Nutzer jetzt abhängig von den Meldungen gemacht die auf der Wall erscheinen. Durchblick bekommt nur noch wer akribisch die Listen geführt hat. Und wer keinen Durchblick hat wird dem Konsumstrom von Facebook wohl kaum entkommen können. Facebook als reine Kommunikationsplattform so wie es Zuckerberg in der Vergangenheit ankündigte? Nicht mehr vorstellbar. Mit dem Verschwinden der Kurzmeldungen über der Chatleiste ist auch das letzte bisschen Kommunikation, welches durch Postings oder Kommentare von Freunden entsteht, quasi weggestorben.<br />
Wie dem auch sei: Zur Entwicklung des Wegfalls der Kurzmeldungen werde ich demnächst auch etwas schreiben. Aber erst wenn sich weitere Entwicklungen auf Facebook zeigen, es wird also nicht allzu lange dauern.</p>
<p><strong>Was für Funktionen wünscht Ihr Euch für Facebook?</strong> Was fehlt, was stört? Ich freue mich auf Eure Meinungen und natürlich wenn Ihr diesen Artikel in Euren Netzwerken teilt.</p>
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